Liebe Leser und Leserinnen,
zum Monatsanfang März wurde ich durch die Unterhaltung in einer kleinen Chat Gruppe junger Apotheker zu meinem aktuellen Blog inspiriert. Es wurde die Frage aufgeworfen, wie viele Bestellungen (E Rezept und Non Rx) über die eigene App/ per Card Link pro Monat übermittelt werden. Obwohl die Teilnehmer der Chatgruppe umsatz- und frequenzstarke Apotheken betreiben, waren die Antworten sehr heterogen. Die App-Bestellungen bewegen sich im Spektrum von 40-200 Bestellungen pro Monat.
Der Schlüssel zum Erfolg für die Nutzung der Apps liegt offensichtlich weniger im Bereich externer Werbeaktivitäten, sondern ist vielmehr die permanente und kontiniuerliche Ansprache der Kunden durch das Handverkaufspersonal. Auch einzelne Aktionstage, um eine App zu pushen, scheinen nur bedingt erfolgsversprechend.
Unter Image-Gesichtspunkten sind individuelle Apps, die auf die Marke der Individual-Apotheke einzahlen, im Wettbwerbsvergleich gegenüber Apps zu bevorzugen, die vor allen Dingen dem Anbieter der App zu einer höheren Marktdurchdringung verhelfen, vorzuziehen. Die individuelle App stärkt den localhero anstelle, dass sich die Apotheke in Abhängigkeit der Plattformbetreiber begibt.
Last but not least, halte ich ein übersichtliches Dashboard einer App für sehr wichtig, um schnell und unkompliziert wichtige Kennziffern (Umsätze, Packungszahlen etc.) der über die App generierten Kundenkontakte zu tracken.
Mir ist klar, dass meine Sichtweisen unter Umständen polarisieren, von daher bin ich sehr gespannt, auf Ihre Antworten in den Kommentaren:
Individuelle App oder eine Plattform für alle, was sind die Vor- bzw. Nachteile?
Beste Grüße
Ihr Apo Professional
Heiko Senfleben
Beste Grüße